Was kostet ein Umzug?
Was ein Umzug kostet, hängt von Wohnungsgröße, Strecke, Tragewegen und dem gewünschten Leistungsumfang ab. Hier steht, welche Faktoren den Aufwand bestimmen, wo Sie sparen können und was das Finanzamt anerkennt.
Warum Sie hier keine Preisliste finden
Zwei Umzüge mit derselben Wohnungsgröße können sich im Aufwand um das Doppelte unterscheiden: Stockwerk ohne Aufzug, Tragewege, Möbelmenge, Küche, Klavier, Entfernung und Termin entscheiden darüber. Pauschale Zahlen aus dem Internet passen deshalb selten auf Ihren Fall. Verbindlich ist bei uns ausschließlich der kostenlose Kostenvoranschlag nach einer Begehung vor Ort, ohne versteckte Gebühren. Was den Preis bestimmt und wo Sie sparen können, steht hier.
Was den Preis bestimmt
Wohnungsgröße und Möbelmenge
Die meisten Umzugsunternehmen kalkulieren über das Transportvolumen in Kubikmetern. Eine vollgestellte Zweizimmerwohnung kann deshalb teurer sein als ein sparsam eingerichtetes Haus. Was nicht mitziehen soll, sortieren Sie am besten vor dem Angebot aus.
Entfernung
Bis etwa 50 Kilometer bleibt die Fahrt ein kleiner Posten. Bei Fernumzügen kommen Fahrzeit, Diesel und gegebenenfalls eine Übernachtung des Teams dazu, dann entscheidet die Strecke spürbar mit. Fernumzüge innerhalb Deutschlands fahren wir regelmäßig und kalkulieren die Strecke ins Angebot ein.
Etage und Aufzug
Vierter Stock ohne Aufzug bedeutet mehr Zeit und mehr Personal, das schlägt sich im Preis nieder. Ein Aufzug oder ein Möbellift verkürzt die Tragewege deutlich. Ob sich ein Lift lohnt, zeigt sich bei der Begehung.
Halteverbotszone
Steht der Lkw direkt vor der Tür, spart das je nach Lage eine Stunde Tragen und mehr. Die Zone muss bei der Stadt beantragt und rechtzeitig ausgeschildert werden. Wir übernehmen Antrag und Schilder, die Gebühren unterscheiden sich je nach Kommune.
Packservice
Wer Kartons selbst packt, spart Arbeitsstunden. Der Packservice kostet extra, lohnt sich aber bei wenig Zeit, viel Geschirr oder wenn der Umzug neben dem Beruf läuft. Auf Wunsch packen wir komplett, sorgfältig und beschriftet.
Saison und Monatsende
Zum Monatsende und im Sommer sind Umzugstermine knapp und entsprechend gefragt. Wer auf die Monatsmitte oder die kalte Jahreshälfte ausweichen kann, bekommt leichter einen Termin und oft bessere Konditionen.
Sondergut wie Klavier
Klavier, Tresor oder Aquarium brauchen spezielles Gerät und erfahrene Leute, das kostet einen Aufpreis. Wichtig ist, Sondergut vor dem Angebot anzukündigen, damit das passende Equipment eingeplant wird. Klaviertransporte gehören bei uns zum Programm.
So bleibt der Umzug bezahlbar
- 01
Nebensaison nutzen
Wer günstig umziehen will, meidet Monatsende, Sommerferien und Freitage. In der Monatsmitte und in den Wintermonaten sind Termine leichter zu bekommen, und die Auslastung der Unternehmen ist niedriger.
- 02
Unter der Woche umziehen
Dienstag bis Donnerstag sind die ruhigsten Umzugstage. Wer einen Urlaubstag investiert, hat freiere Terminwahl und am neuen Wohnort ein ganzes Wochenende zum Einräumen.
- 03
Selbst packen
Kartons packen kostet vor allem Zeit, keine Fachkenntnis. Wer Bücher, Kleidung und Geschirr selbst einpackt, spart Arbeitsstunden des Teams. Kaufen müssen Sie das Material dafür nicht: Kartons und Zubehör können Sie bei uns leihen.
- 04
Vorher entrümpeln
Jeder Kubikmeter, der nicht mitzieht, spart Geld. Gehen Sie Keller, Dachboden und Kleiderschrank vor der Begehung durch und sortieren Sie aus. Wenn viel zusammenkommt, übernehmen wir die Entrümpelung auch gleich mit.
- 05
Angebote nach Begehung vergleichen
Onlinepreise ohne Besichtigung sind Schätzungen, am Umzugstag kommt dann gern ein Nachschlag. Vergleichen Sie Angebote, die nach einer Begehung erstellt wurden. Unser Kostenvoranschlag nach Begehung ist kostenlos und gilt verbindlich.
- 06
Zuschüsse mitnehmen
Prüfen Sie vor dem Umzug, wer sich beteiligt: Bei beruflichen Umzügen zahlt mancher Arbeitgeber mit, und das Finanzamt erkennt einen Teil der Kosten an. Was steuerlich geht, steht im nächsten Abschnitt.
Umzugskosten von der Steuer absetzen
Ziehen Sie aus beruflichen Gründen um, etwa wegen eines Jobwechsels oder eines deutlich kürzeren Arbeitswegs, können Sie die Kosten als Werbungskosten geltend machen. Für kleinere Ausgaben ohne Beleg gibt es die Umzugskostenpauschale: Zuletzt lag sie bei 964 Euro für die berechtigte Person und 643 Euro für jede weitere Person im Haushalt; die Beträge werden regelmäßig angepasst, den aktuellen Stand nennt Ihnen Ihr Steuerberater. Die Rechnung des Umzugsunternehmens setzen Sie zusätzlich in tatsächlicher Höhe ab, ebenso doppelte Miete im Übergangszeitraum. Bei privaten Umzügen lässt sich immerhin ein Teil der Arbeitskosten als haushaltsnahe Dienstleistung anrechnen. Wichtig: Rechnung aufbewahren und per Überweisung zahlen. Bei haushaltsnahen Dienstleistungen erkennt das Finanzamt nur unbare Zahlungen an, und auch sonst ist die Überweisung der sauberste Nachweis. Für Ihren konkreten Fall fragen Sie am besten Ihren Steuerberater.
Häufige Fragen zu Umzugskosten
Was kostet ein Umzug mit Umzugsunternehmen?+
Das lässt sich seriös nur nach einer Begehung sagen: Wohnungsgröße, Stockwerk, Tragewege, Möbelmenge, Entfernung und Zusatzleistungen wie Packservice oder Küchenmontage bestimmen den Aufwand. Sie bekommen von uns einen kostenlosen, schriftlichen Kostenvoranschlag, der alle Leistungen ausweist. Das sind Richtwerte: Der tatsächliche Preis hängt von Volumen, Etage und Leistungsumfang ab, deshalb gibt es bei uns den kostenlosen Kostenvoranschlag nach Begehung.
Wie hoch sind die Kosten pro Stunde bei einem Umzug?+
Wir rechnen nicht nach Stunden ab, sondern nach dem Aufwand, den wir bei der Begehung gemeinsam festlegen. So wissen Sie vorher, was der Umzug kostet, und zahlen nicht drauf, wenn ein Tag länger dauert. Für ganze Umzüge ist ein verbindlicher Kostenvoranschlag nach Begehung fast immer die bessere Wahl, weil Sie das Zeitrisiko dann nicht tragen.
Ist eine Umzugsfirma günstiger als ein Umzug in Eigenregie?+
Rechnet man Mietwagen, Sprit, Kartons, Verpflegung der Helfer und mindestens einen freien Tag zusammen, schrumpft der Abstand deutlich. Dazu kommt: Bei einer Umzugsfirma sind Transportschäden versichert, bei privaten Helfern haften Sie meist selbst. Bei wenig Hausrat und kurzer Strecke kann Eigenregie trotzdem die günstigere Lösung sein.
Wer zahlt den Umzug beim Jobwechsel?+
Manche Arbeitgeber beteiligen sich an den Umzugskosten, das ist Verhandlungssache und sollte vor der Vertragsunterschrift geklärt werden. Zahlt der Arbeitgeber nicht oder nur teilweise, können Sie die Kosten als Werbungskosten absetzen, inklusive Umzugskostenpauschale. Wurde Ihnen die Stelle über die Agentur für Arbeit vermittelt, ist im Einzelfall auch eine Förderung möglich, fragen Sie dort vor dem Umzug nach.
Warum weichen Onlinerechner und echtes Angebot oft voneinander ab?+
Onlinerechner kennen weder Ihren Keller noch das Treppenhaus oder den vollen Dachboden. Sie rechnen mit Durchschnittswerten und liegen deshalb gern daneben, meist nach unten. Ein belastbarer Preis entsteht erst, wenn jemand die Wohnung gesehen hat. Genau darum machen wir vor jedem Angebot eine Begehung.
Wann ist ein Umzug am günstigsten?+
In der Monatsmitte, unter der Woche und außerhalb der Sommermonate. Dann ist die Nachfrage niedriger und die Terminwahl größer. Wer zusätzlich selbst packt und vor dem Umzug aussortiert, drückt den Preis weiter.
Wissen, was Ihr Umzug kostet?
Kostenlose Begehung, danach ein schriftlicher Kostenvoranschlag, der verbindlich gilt. Ohne versteckte Posten.
